Feuerwehr Alzey-Land Süd und Katastrophenschutz proben den Ernstfall in Flomborn | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Feuerwehr Alzey-Land Süd und Katastrophenschutz proben den Ernstfall in Flomborn

Wenn zahlreiche Einsatzfahrzeuge am Ortsausgang von Flomborn zusammenkommen, handelt es sich nicht zwangsläufig um einen realen Einsatz. Am Samstag, den 6. Juni 2026, führte die Feuerwehr Alzey-Land Süd gemeinsam mit weiteren Feuerwehreinheiten sowie Kräften des Katastrophenschutzes eine umfangreiche Feuerwehr- und Katastrophenschutzübung durch.

Dem Übungsszenario lag ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und insgesamt vier verletzten Personen zugrunde. Drei Personen waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, eine weitere eingeschlossen. Vier Verletztendarsteller sorgten für realitätsnahe Bedingungen und stellten die Einsatzkräfte vor vielfältige Herausforderungen.

An der Übung beteiligten sich rund 70 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Neben den Feuerwehren Alzey-Land Süd, Freimersheim/Wahlheimund Gundersheim waren auch die Führungsorganisation der Verbandsgemeinde Alzey-Land mit Wehrleitung, Führungsstaffel, Feuerwehreinsatzzentrale sowie dem Einsatzleitwagen eingebunden. Ergänzt wurden die Feuerwehreinheiten durch verschiedene Komponenten des Katastrophenschutzes, darunter der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die SEG-Führung und das SEG-Transportmodul.

Im Mittelpunkt der Übung stand die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen bei einem größeren Schadensereignis. Dabei sollten insbesondere die Führungsstrukturen, Kommunikationswege sowie die Abstimmung zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz unter realitätsnahen Bedingungen erprobt werden.

Im Fokus standen die technische Rettung der verletzten Personen, die Führungsorganisation an der Einsatzstelle, die Kommunikation zwischen den beteiligten Einheiten sowie die Übergabe der Patienten an die Kräfte des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes.

Zur fachlichen Bewertung der Übung waren insgesamt vier Übungsbeobachter eingesetzt. Drei von ihnen kamen aus dem Donnersbergkreis, ein weiterer aus dem Landkreis Alzey-Worms. Darüber hinaus begleitete der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Alzey-Worms die Übung in beratender Funktion. Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur verschaffte sich ebenfalls vor Ort einen umfassenden Eindruck von den Abläufen.

Die definierten Übungsziele wurden erreicht. Gleichzeitig konnten zahlreiche Erkenntnisse gewonnen werden, die nun innerhalb der beteiligten Einheiten ausgewertet werden. Die daraus resultierenden Erfahrungen sollen in zukünftige Übungen sowie in die weitere Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte einfließen.

Im Anschluss an die Übung übernahm die SEG-Verpflegung des Deutschen Roten Kreuzes die Versorgung aller Beteiligten.

Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften, Verletztendarstellern, Übungsbeobachtern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Durch ihr Engagement, ihren zeitlichen Einsatz und ihre Unterstützung konnte die Übung erfolgreich vorbereitet und durchgeführt werden.

Text: FF , Bild: Drohnenservice DaFo